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Hebraischen Sprache

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Geschichte der Hebräischen Sprache

Frühgeschichte

Hebräisch ist sehr ähnlich wie Aramäisch und auch etwa wie das Süd-zentrale Arabisch, und teilt viele linguistische Charakteristiken mit diesen Sprachen.

Hebräisch ist eine afroasiatische Sprache. Die Linguisten bedenken üblicherweis, daß diese Sprachfamilie in Nordosten Afrikas entsprang, und fing ca. um den 8. Jahrtausend vor Christi Geburt an, abzuweichen. Jedoch gibt es viele Diskussionen über das genaue Datum und Ort. schließlich erreichte ein Rahmen dieser Familie, Semitisch, den Mittleren Osten, und teilte sich allmählich in eine Vielfalt von zusammengebundenen Sprachen.

Der erste geschreibene Beweis von anderartigen Hebräisch, der Kalender von Gezer, wurde vom 10. Jahrhundert vor Christus während der Herschaft von David und Solomon festgelegt, obwohl der berühmteste in Hebräisch geschriebene Werk die Hebräische Bibel ist.

Die Formale Sprache des babylonischen Königreich war Aramäisch. Das Perserreich, das Babylon unter Koresch ein paar Jahrzehnten später gefangen hatte, adoptierte das Aramäische als offizielle Sprache. Aramäisch ist also eine nortwest-semitische Sprache und beisteuerte viele Wörter und Ausdrücke in Hebräisch.

Zusätzlich von zahlreiche Wörter und Ausdrücke hat Hebräisch das aramäische Schriftssystem geliehen. Obwohl die ursprüngliche aramäische Buchstabenformen wurden vom selben in Altisrael verwendeten phönizischen Alphabet, veränderten sie sich bedeutsam, beide in den Händen von den Mesopotamen und Juden. Schreiben dieser Epoche (z.B., einige der die Schriftrollen vom Toten Meer, die im Qumran gefunden wurden) sind in einer ähnlichen Schrift wie die "quadratisch", die heute noch benutzt wird.

Spätere Geschichte

Die Juden im Perserreich benutzten Aramäisch, das für die folgenden 700 Jahre zur Umgangssprache wurde und vor allem in der Bibelübersetzung Targum und in Teilen des Talmuds literarisch verwendet wurde.

Vor 2300 Jahren war Hebräisch nicht als gesprochene Sprache benutzt. Jedoch haben sich die Juden viele Mühe gegeben, um der hohe Standard der Lese- und Schreibfertigkeit aufrechtzuerhalten. Der Hauptzweck war die Möglichkeit für alle Juden, die Hebräische Bibel und die entsprechenden religiösen Werke im Original lesen zu können. Interessant ist zu merken, daß die Sprachen, die die Juden von anderen Nationen adoptierten, nämlich Ladino und Jiddisch, waren nicht direkt mit dem Hebräischen verbunden (die erste stammt aus dem Spanischen und Arabischen und die zweite aus einem entfernten Dialekt vom Mittelhochdeutsch). Jedoch waren beide von rechts nach links geschrieben, laut der hebräischen Schrift. Hebräisch wurde auch als eine Kommunikationssprache zwischen den Juden von verschiedenen Ländern verwendet, insbesonders mit dem Absicht den internationalen Handel zu fördern.

Revival

Das Wiedererwachen des Hebräischen als Muttersprache wurde dank der Bemühung von Eliezer Ben-Yehuda (1858-1922) eingeleitet. Ben-Yehuda war im Russischen Zarenreich als begeisterter Revolutionär aktiv, schloss sich dann aber dem Zionismus an und wanderte 1881 nach Palästina aus. Dem Jiddischen und anderen Sprachen der jüdischen Diaspora, deren Lebensstil von den Zionisten abgelehnt wurde, wollte er ein modernisiertes Hebräisch entgegenstellen, das zur Alltags- und Umgangssprache machen wollte. Mit der Zeit verbreitete sich die Ansicht, eine gemeinsame Sprache sei für das Zusammenleben unerläßlich und ein Komitee für die Hebräische Sprache (Wa'ad HaLaschon) wurde gegründet. . Er hat damit die Hebräische Sprache als lebende, gesprochene Sprache wiederbelebt, die zuvor praktisch nur noch im Torastudium verwendet worden war.

Modernhebräisch

Ben-Yehuda baute Modernhebräisch auf dem biblischen Hebräisch auf. Neue Wörter waren oft bei der Anwendung neuen Bregriffen laut bestehenden Würzeln erfunden (Biblisch k-t-v, "schreiben," erwachen Modernhebräisch hikhtiv, "diktiert," und hitkatev, " korrespondiert.") Wenn es nicht genug war, hat das Komitee die Erfindung neuer Wörter für einen bestimmten Begriff hervorgehoben, beim Durchsuchen in biblischen Wortauflistungen und Fremdwörterbücher, insbesonderes arabische. Auch wenn Ben-Yehuda semitische eher als europäische Würzel bevorzügte, führte die Hülle und Fülle von europäischen Muttersprachler zur Einführung von zahlreichen Fremdwörter. Andere Änderungen waren u.a. die Systematisierung der Grammatik - die biblische Syntax war oft eingeschränkt und unklar - und die Einführung vom westlischen Standartsatzzeichen.

Modernhebräisch wurde von folgenden Sprachen beeinflußt: Rußisch (z.B. der russische Suffix -acia wird in Nomen mit dem Suffix -ation im Englischen); Deutsch (insbesonders bei Zusammensetzungen wie "tapuakh-adama," bedeutet Kartoffel oder "dme-shtia," d.h. Trinkgeld; Englisch hatte einen sehr starken Einfluß von beiden Britischen (während der Zeit des Mandates) und heutigen Amerikischen Einßfluß; endlich Arabisch als Sprache von vielen mezrahischen und sephardischen jüdischen Einwanderern aus arabischen Länder sowie von Palästinensern und israelischen Arabern, insbesonders in Slang (z.B., "sababa", d.h. " ausgezeichnet ", oder "y'alla", d.h. "mach' schon.")

Modernhebräisch ist mit einer Schrift gedruckt, die als Quadratschrift bekannt ist. Es ist die selbe Schrift, die vor Zweitausend Jahren für das Kopieren der Bibelbücher in Hebräischen benutzt wurde. Sie leitet vom Aramäischen ab. Diese Schrift hat auch eine Kursivform, die für die Handschrift verwendet wird.

Hebräisch ist die Sprache von einer großen Menge Dichter wie Rachel, Hayim Nahman Bialik, Shaul Tchernihovsky, Lea Goldberg, Avraham Shlonsky und Natan Alterman. Es ist auch die Sprache von Hunderten Autoren und einer von denen ist der Nobelpreisträger Shmuel Yosef Agnon.




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