www.hebrewlanguage.biz www.hebreo.biz www.hebreeuws.info www.hebreu.info www.jazykivrit.com www.hebraico.net

Hebraischen Sprache

hebrische Literatur. Dazu findest Du viele Info-Quellen ber die hebrische Sprache wie Wrter, Schulen und hebrische Literatur u.a.

 Hebrische Sprache ber uns Hebrische Dialekte Hebrische Wrterbcher Tatsachen Forum Hebrische Grammatik Geschichte Jobsangebote Newsletters Hebrischschulen Hebrische Literatur Hebrische Stze Informationsmaterial hnliche Seiten Zeichensprache Umgangssprache Hebrisch lehren bersetzung Hebrischer Wortschatz

Die hebräische Literatur hebrew literature

Frühliteratur

Die großartige Werke der früheren Periode der hebräischen Literatur sind das Alte Testament und die Apokryphen. ein Teil von den Pseudepigraphen und von den Schriftrollen vom Toten Meer wurden eben vor der Eroberung Judäas bei Titus erzeugt. Die Literatur der Jüden entwickelte sich hauptsächlich in der Hebräischen Sprache, obwohl es auch Werke im Griechischen, Aramäischen und Arabischen gab.Im 2. Jahrhundert vor Christi Geburt begann die Talmudische Periode, die bis zur Mitte des 6. Jahrhundert Nach Christus dauerte. In diesen Jahrhunderten wurde der größtanonym enzyklopädische Werk von Religions- und Zivilrecht, der Talmud, zusammengestellt, veröffentlicht und interpretiert. Die Midrasha-Sammlung von Halacha (Teil des Talmuds) und die Aggada sind Bestandteil der damaligen hebräischen Literatur. Im 4. Jahrhundert war das Targum bis zum Pentateuch und bis zu den Prophetenbüchern fertig. Die 6. und 7. Jahrhunderte bezeugten die Entwicklung der Massorah in Palästinien. Unterdessen wurden in Babylonien viele wertvollen Werke zur hebräischen Literatur bei der Gaonim nach dem 6. Jahrhundert hinzugefügt.

Mittelaterliche Literatur

Kommentare über den Talmud und Die Aggada wurden bis zum 11. Jahrhundert weitergeschrieben, wann die babylonischen Akademien abgebrochen wurde, und das Zentrum für Jüdische Literaturaktivitäten nach Spanien umgezogen wurde. Frankreich und Deutschland bekamen die Hauptzentren der talmudischen Kommentaren. In Spanien, und teilweise in Italien, blühte die hebräische Literatur während mehreren Jahrhunderten. Der allerbeste Werk wurde im Dichtungsbereich (von arabischen und indischen Literatur beeinflußt) und Philosophie verwirklicht. Die Sprachwissenschaft, die Exegese und die Kodifizierung schwungen gleichfalls. Im 14. Jahrhundert waren die zum größten Teil in Aramäischen geschrieben mystischen Abhandlung, der Zohar, erschienen: Es war der Meisterwerk der blühenden Literatur von der jüdischen Mystizismus. Berühmte Gelehrten und Autoren der hebräischen Literatur im Mittelalter waren Aha of Shabcha, Saadia ben Joseph al-Fayumi, Dunash ben Tamim, Dunash ben Labrat, Gershom ben Judah, Al-Fasi, Solomon ben Judah Ibn Gabirol, Rashi, Judah ha-Levi, Abraham ben Meir Ibn Ezra, Maimonides, Immanuel ben Solomon, Isaac Abravanel und Joseph ben Ephraim Caro. In den Verfolgungen nach den Kreuzfahrern, hielten diese Autoren ihre Literatur fest (insbesonders der Hebräischen Bibel entsprechend), wenn die Juden wurden vom Land zu Land geführt.

Die Kabbala

Die Kabbala ist die  mystische  Tradition im  Judentum. Die Bezeichnung Kabbala geht auf den hebräischen  Wortstamm zurück und bedeutet Überlieferung. Die ursprünglichen Wurzeln der Kabbala finden sich in der  Tora, der Heiligen Schrift des Judentums. In jahrhundertelanger mündlicher Weitergabe wurden daneben verschiedene weitere Einflüsse aufgenommen, darunter  gnostische,  neuplatonische  und  christliche  Elemente. Sie gilt als Geheimlehre, die intensiv studiert wird. Diese initiatische Erfahrung vermittelt sich in einer zuerst mündlichen, dann schriftlichen Überlieferungsgeschichte.

Anfang der hëbräischen Modernliteratur

Der Dichter Moses Hayyim Luzzatto (ein Zeitgenosse von der Weise aus Wilna, Elijah ben Solomon) war an der Schwelle der Transition zwischen das altisolierte und ein neues breiteres Leben. Jedoch fing die Moderne Periode der hebräischen Literatur sehr wahrscheinlich mit Moses Mendelssohn. Während Nachman Krochmal und Shloime Ansky (Solomon Seinwel Rapoport) steuerten zur biblischen Kritik und historischen Gelehrsamkeit bei, widmeten sich Schriftsteller wie Peretz Smolenskin der Haskalah bzw. der Literatur der Aufklärung und beabsichtigten das Schütteln der Juden von Zentraleuropa wegen ihrer mittelalterlichen Einstellung. Andere wichtige Figuren dieser Periode sind der Akademiker Joseph Halévy, der Dichter Jehuda Gordon und der Novelist Solomon Yakob Abramovich, welches Pseudonym Mendele Mocher Sforim war.

Zionismus und Literatur in Israel

Der Zionismus entstand unter den Juden in der europäischen Diaspora. Er sieht sich selbst als die moderne Form des jahrtausendealten jüdischen Traumes von Freiheit und einem eigenen Staat im Land Israel, das allen Juden gemeinsam gehören und gerecht verteilt sein sollte. Diese Idee gab es in der jüdischen Gemeinschaft schon, seit das römische Reich das Land Judäa vor rund 1900 Jahren zerstörte. Ihre Ursprünge gehen bis auf die Anfänge des Volkes Israel in der Bibel zurück Der Ausdruck "Zionismus" ist von "Zion", dem Namen des Jerusalemer Tempelberges, abgeleitet. Er spielt an auf die prophetische Erwartung der Heimkehr der nach Babylon vertriebenen Juden nach "Zion", die in der Bibel untrennbar mit der Erwartung des Völkerfriedens verbunden ist. Das Aufgehen vom Zionismus wird insbesonderen in den Schreiben von Ahad Ha-am (Asher Ginzberg) gespiegelt. Er gab der hebräischen Literatur einem frischen Schwung und Palästinien wurde nochmals das Zentrum der Publikationen in Hebräischen. Hebräisch wurde sogar vor der Einrichtung vom Staat Israel (1948) als nationale Sprache der Juden ausgerufen. Die zwei größte Dichter der modernen hebräischen Literatur sind Hayyim Nahman Bialik und Saul Tchernihovsky, der von altgriechischen Literatur streng beeinflußt wurde. Die Poesie von Avraham Shlonsky, Lea Goldberg und Nathan Alterman beschäftigt sich mit sozial und politischen Themen.

Unter anderen vielen Prosa-Autoren sind Joseph H. Brenner, der das jüdische Leben in Osteuropa und das Pionierleben in Palästinien beschrieb, und Salman Shneur, der über einfache und ungebildete Juden geschrieben hat. Der Nobelpreisträger S. Y. Agnon stellte die osteuropäische Lebensweise und das pionierleben in Palästinien dar. Sein Werk ist ein Klassiker in der epischen Literatur des Modernhebräischen. Hebräische Schriftsteller, die in Israel geboren sind, suchen Inspiration in der klassischen hebräischen Vergangenheit oder im neuen Leben Israels. Der hervorragende Autor dieser Gruppe ist zweifellos Moshe Shamir, der in seinen zwei Novellen (eine schildert einen König der Hasmonäerdynastie und die andere den Sechstagekrieg von 1948) gaben der hebräischen Fiktion eine neue Dimension.

Aron David Gordon (1856-1922) war einer des größten Sozial- und Politikessayisten der hebräischen Literatur. Bedeutsame Literaturkritiker der Hebräischen Sprache sind David Frishman (1861-1922) und Yosef Klausner (1874-1958). Vor einigen Jahren wurden die israelischen Novelisten Amos Oz, Abraham B. Yehoshua und Aharon Appelfeld und der Dichter Yehuda Amichai weltweit übersetzt, und erreichten die internationale Anerkennung. Außer in Israel ist das Schreiben der Juden gewöhnlich in der vom übersiedelten Land geliehenen Sprache oder in Jiddisch, das in der zweiten Mitte des 19. Jahrhundert in literarischen Kreisen schnell benutzt und und entwickelt wurde.




top ^
© Copyright 2008 - Hebraischen Sprache -